Mein Projekt
Schon lange lebe ich getreu nach dem Motto:" It is what it is", was mich jeden Tag auf meinem Arm mittels Schriftzug daran erinnert. Auch nach Beginn meiner Erkrankung war für mich klar, dass ich meinen Traum des Bergsteigens nicht aufgeben möchte, ganz im Gegenteil, mir ist es wichtig, anderen Betroffenen zu zeigen, was trotz Erkrankung möglich ist.
Schon lange hat mich das Klischee gestört, das in der Öffentlichkeit im Bezug zu chronischen Erkrankungen, insbesondere Multiple Sklerose, herrscht. Häufig wird ein Bild vermittelt, was nicht immer so eintreten muss, weswegen ich immer wieder auf die Aussage "die Erkrankung mit den 1000 Gesichtern" verweise.
So unterschiedlich wie jeder Mensch sein kann, so unterschiedlich können auch diese Arten von Erkrankungen sein
Mit meinem Projekt möchte ich gerne anderen Betroffenen zeigen, was auch nach solch einer Diagnose möglich ist und das vieles im Leben nicht so kommen muss wie befürchtet. Ich würde gerne anderen Mut mit meinem Projekt machen, da ich nachvollziehen kann, wie schnell man nach Erkrankungsbeginn in einem negativen Gedankenkarussell versinken kann. Aufgrund meines medizinischen Hintergrunds habe ich nicht nur den Bedarf für mehr Offenheit im Bezug zu diesen Erkrankungen bemerkt, sondern auch die Notwendigkeit für mehr Sichtbarkeit im Bereich der Forschung, insbesondere im Hinblick zu Heilungs-,und Therapiemöglichkeiten.
Daher hatte ich mich entschieden, meine Reise Ende März 2025 nach Nepal dafür zu nutzen, um diesen Erkrankungsarten die Möglichkeit einer ausreichenden Sichtbarkeit zu bieten, mittels der Besteigung des IslandPeak (6.189 m) sowie der gesamten Reise, der Dokumentation, des Trainings sowie den nötigen Untersuchungen zur ausreichenden Vorbereitung.
Nachdem der Cinematograph Moritz, unser Guide Pember und ich insgesamt 195km zu Fuß, 9000 Höhenmeter, einen europäischen Rekord, das Island Peak Base Camp und das Everest Base Camp erreicht haben, planen wir bereits unsere nächste Reise. Im Oktober 2025 machen wir uns noch einmal auf den Weg um unseren nächsten Berg zu besteigen. Nochmal ein Stück höher, auf 7.126m.
Für mich ist dieses Projekt eine Herzensangelegenheit, weswegen ich für jegliche Art der Unterstützung dankbar bin und hoffe nicht nur mir einen Traum zu erfüllen, sondern auch andere dazu motivieren ihre Träume nicht aufzugeben, sondern zu leben, auch wenn dies manchmal unmöglich erscheint ...